Archiv der Kategorie: Lehre

Blockpraktikum Allgemeinmedizin von Ayman Mohssen

Blockpraktikum Allgemeinmedizin in der Praxis Mildenstein
ein Erfahrungsbericht zum von Ayman Mohssen

Nachdem ich bereits im vergangenen Jahr meine Famulatur in der Praxis von Dr. Mildenstein absolviert habe, habe ich mich besonders gefreut das Blockpraktikum Allgemeinmedizin, welches im Rahmen des 5. Studienjahres stattfindet, wieder gemeinsam mit Dr. Mildenstein in der Praxis gestalten zu dürfen. Meine Praktikumszeit war in vielerlei Hinsichten, sowohl auf fachlicher als auch auf persönlicher Ebene, besonders lehrreich. Dr. Mildenstein weiß, nicht zuletzt durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Studierenden und seiner Tätigkeit als Lehrbeauftragter für Allgemeinmedizin an der Hochschule, wie das Lernen idealerweise stattfinden sollte. Besonders in der Medizin ist es wichtig, sich nicht nur mit den Inhalten aus dem Lehrbuch vertraut zu machen, sondern auch zu lernen, wann und wie die Informationen genutzt werden sollten, um beispielsweise eine zielführende Anamnese zu erheben oder im Rahmen der klinischen Untersuchung differenziert die relevanten Befunde zu erheben. Dieser Fokus auf die Verknüpfung von Wissen und Anwendung hat sich besonders bei Verdacht auf eher seltenen Erkrankungsbildern bezahlt gemacht. Hier haben Dr. Mildenstein und ich gemeinsam im Rahmen einer Patientenkonsultation das entsprechende Lehrbuch aufgeschlagen und uns die weiteren (differential-)diagnostischen oder therapeutische Schritte in Erinnerung gerufen, um sie direkt am Patienten anzuwenden. Dadurch erfährt der Lernende nicht nur eine Potenzierung des Lerneffektes und erlebt einen besonderen Motivationsschub, sondern es bildet sich auch ein Teamgefühl und ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen Lernendem und Lehrendem. Durch meinen nun zweiten Aufenthalt in der Praxis konnte ich ferner einige Patienten, die ich bereits im Rahmen meiner Famulatur erstmals betreut habe, wieder sehen und die positiven Veränderungen ihrer Lebenssituationen erleben. Besonders in der hausärztlichen Versorgung, ist es natürlich wichtig diese Follow-ups durchzuführen. Doch nicht nur fachlich konnte ich mich in dieser Zeit stark weiterentwickeln, sondern auch persönlich, denn immer wieder hatte ich Gelegenheiten mein ärztliches Verhalten und meine Vorgehensweisen zu reflektieren und mit Herrn Dr. Mildenstein zu besprechen. Hierfür hat Dr. Mildenstein, wie nur sehr wenige Ärzte, ein besonders offenes Ohr und viele Hinweise parat, die er mit großer Hingabe und Freude weitergibt. Nicht sehr oft hat man im Studium Veranstaltungen, bei denen man sich mehr freut sie zu besuchen, als wieder nach Hause zu kommen, da man weiß, dass jede Patientenkonsultation einen neuen Lerneffekt hat. Da Dr. Mildenstein nicht nur Facharzt für Allgemeinmedizin, sondern u.a. auch für Neurologie ist, ist es besonders für mich als Neurologie Interessierten spannend gewesen, die vielen Patienten, die Herrn Dr. Mildenstein aufgrund seiner Expertise für Kopfschmerzen aufsuchen, mit zu betreuen. Hierdurch habe ich gelernt, nicht zuletzt durch eigene Beobachtungen der Entwicklungen und Verbesserungen der Patientenleiden, welche anamnestischen Hinweise besonders im Rahmen des komplexen Themas Kopfschmerzen, im Hinblick auf die vielen Differentialdiagnosen zu beachten sind und welche Therapiemöglichkeiten den Patienten dementsprechend zu empfehlen sind, um eine Verbesserung der Lebensführung und der Symptomkontrolle zu erreichen. Ich habe mich wieder über diese besonders lehrreiche Zeit gefreut und gehe nun selbstbewußter den Patientenkonsultationen entgegen.

Ayman Mohssen

Famulaturerfahrung Katharina Mörschel

Wir freuen uns über das erfolgreiche Famulatur von Katharina Mörschel in unserer Praxis. Sie hat ihre Erlebnisse für uns zusammengefasst:

Im Frühjahr 2018 durfte ich in der Hausarztpraxis von Hr. Mildenstein famulieren. Schon der Aufbau seiner Praxis spiegelt das Konzept hinter der PatientInnenbetreuung aber auch des Umgangs mit dem Praxisteam wider. Das Haus befindet sich in einer ruhigen Umgebung und wird von einem liebevoll gepflegten Garten verschönert. In den vier Etagen der Praxis findet sich neben den ärztlichen Behandlungsräumen auch Platz für Physio- und Schmerztherapie sowie für Ernährungsberatung. Zur fachlichen Weiterbildung des Teams existiert eine kleine, wohlsortierte Bibliothek. Es handelt sich also um die perfekte Umgebung für eine ganzheitliche und menschliche Versorgung, in der ich mich von Beginn an sehr wohl gefühlt habe.

Herr Mildenstein war sehr darauf bedacht, mir viel praktische Arbeit zu ermöglichen. So durfte ich nach einer kurzen Phase des Hospitierens viele PatientInnen initial selbstständig befragen und untersuchen. Auf diese Weise hatte ich auch genügend Zeit, die PatientInnen, die meist schon viele Jahre hier betreut wurden, ausführlicher nach ihren Geschichten zu fragen und mir somit ein umfassendes Bild von verschiedenen Krankheitsverläufen und ihren psychosozialen Auswirkungen zu machen. Im Anschluss kam Hr. Mildenstein hinzu, um die Untersuchung und Behandlung abzuschließen. Dieser Ablauf ermöglichte es mir, in einem sicheren und angenehmen Rahmen selbständig zu agieren und mich stetig zu verbessern. Ich merkte schnell, wie ich im Umgang mit den PatientInnen sicherer wurde und begann, mir eine gewisse Routine anzueignen.

Zusätzlich zur PatientInnenbetreuung erhielt ich von Hr. Mildenstein viele Möglichkeiten, mich weiterzubilden und über den Tellerrand hinauszublicken. Er gab mir Materialien zu häufigen Symptomen wie Rücken- oder Kopfschmerzen und diskutierte mit mir seine Konzepte der medizinischen Lehre. Zudem tauschten wir uns viel über die Prävention nichtübertragbarer Krankheiten aus, ein Thema, das uns beiden sehr am Herzen liegt. In dieser Hinsicht ist seine Praxis natürlich ein besonderes Positivbeispiel und es hat mir großen Spaß gemacht zu sehen, wie die Menschen z.B. durch die Hilfe der Ernährungsberatung zu einem gesünderen Lebensstil gelangten und offensichtlich aufgeklärter und mündiger mit ihrer Gesundheit umgingen.

Ganz im Sinne der ganzheitlichen Betreuung durfte ich auch bei der Schmerztherapie hospitieren und die Technik der Osteopressur selbst ausprobieren und anwenden. Leider war die Ernährungstherapeutin während meiner Famulatur nicht anwesend, aber ich habe die Hoffnung, sie bei meinem nächsten Besuch anzutreffen.

Abschließend kann ich sagen, dass ich sowohl sehr viel Spaß hatte als auch viel gelernt habe. Sehr gefreut hat mich, eine Medizin erlebt zu haben, die sich wirklich mit dem Menschen beschäftigt und nicht nur Krankheiten behandelt.

 

 

Seminar in Hannover für Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin

Am 21.3.2018 hat Herr Dr. Mildenstein als Referent das 1. Seminar in Hannover für Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin zum Thema Brustschmerz abgehalten.

Die Weiterbildung ist Teil des KANN (Kompetenzzentrum zur Förderung der Weiterbildung Allgemeinmedizin Niedersachsen), welches vom Insitut für Allgemeinmedizin der Uni Göttingen koordiniert wird.

Vortrag „How Not to Die“ am 3.12.2017

Der Vortrag von Dr. Mildenstein mit dem Titel „How Not to Die“ (Workshop-Nr. 18) wird am Sonntag, 03.12.2017 im Workshop-Block 3 von 9:30-12:00 Uhr stattfinden.

Der Ort des Workshops ist auf dem Gelände der Universitätsmedizin Mainz.

Die genaue Adresse lautet:
Klinik für Frauenheilkunde,
Gebäude  102 (im kleinen Hörsaal)
Langenbeckstr. 1
55131 Mainz

Referent beim 11. BVMD in Mainz

Herr Dr. Mildenstein wird Anfang Dezember 2017 einen Workshop beim 11. BVMD in Mainz abhalten (https://www.bvmd.de/aktiv-werden/bundeskongress-2017-in-mainz/).

Titel:
How not to die

Inhalt:
Die ernährungsbedingten Krankheiten sind das große Gesundheitsproblem unserer Zeit.
Dazu gehören Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2, Hypertonie, Koronare Herzkrankheit + Herzinfarkt, Schlaganfall, Osteoporose, um nur die wichtigsten zu nennen. Auch Krebserkrankungen wie Mammakarzinom, Prostatakarzinom sowie Colonkarzinom sind durch Ernährung mitverursacht. In Deutschland sind etwa 60 % der Bevölkerung übergewichtig oder adipös mit steigender Tendenz. Die Zahl der Diabetiker in Deutschland beträgt etwa 10 Millionen. Die Kosten für dieses eine Krankheitsbild allein belaufen sich im Jahr auf
ca. 35 Milliarden Euro. Jeder zweite Erwachsene in Deutschland leidet unter Bluthochdruck. Jedes Jahr ereignen sich 220.000 Herzinfarkte. 50.000 dieser Ereignisse führen zum Tode. Außerdem kommt es in jedem Jahr zu 270.000 Schlaganfällen von denen 60.000 tödlich verlaufen. Von den Überlebenden benötigen 50.000 Pflegebetreuung.
Bisher bietet die Medizin lediglich eine symptomatische Behandlung. Die zugrundeliegenden
Ursachen, die in erster Linie in einer verbreiteten Fehl- und Überernährung liegen, werden in ihrer Bedeutung nicht erkannt bzw. nicht einmal wahrgenommen. Dabei zeigen alle wissenschaftlichen Daten, dass die Ernährung einer der mächtigsten Faktoren für Gesundheit und Krankheit ist. Die genannten durch den Lebensstil bedingten Krankheiten lassen sich durch evidenzbasierte Ernährung nicht nur verhindern, sondern es ist nachweislich sogar eine  Rückbildung z.B. der koronaren Herzkrankheit zu erreichen.

Literatur:
Klas Mildenstein Hrsg. „Die Zukunft der Medizin“
Caldwell Esselstyn „Essen gegen Herzinfarkt“
Colin Campbell „China Study“
Michael Greger „How not to die“
Film „Gabel statt Skalpell“

Die „Zukunft der Medizin“ als Buch erschienen

5 Jahre nach der Veranstaltung „Die Zukunft der Medizin“ an der Medizinischen Hochschule Hannover ist nun der Schriftband der von Dr. Mildenstein organisierten Veranstaltung erschienen:

Das Buch kann unter der ISBN 978-3-8382-0519-9 bestellt werden.

Blockpraktikum Allgemeinmedizin mit Top-Bewertung

In der Aktuellen Ausgabe von MHHinfo sind die Evaluationsergebnisse der Lehrveranstaltungen aus dem Studienjahr 2012/2013 veröffentlicht worden. Dort nimmt das Blockpraktikum der Allgemeinmedizin, in dessen Rahmen auch in unserer Praxis seit Jahren Studenten betreut werden, den Spitzenplatz ein!

MHHInfoBlcokpraktikumEvaluation2013

DEGAM Leitlinie Kopfschmerz

Herr Mildenstein hat über Jahre viel Zeit und Energie in die Entwicklung der DEGAM-Leitlinie Kopfschmerz investiert. Leider wurden diese umfangreichen Vorarbeiten nicht in eine entsprechende Leitlinie umgesetzt. Daher stellen wir an dieser hier sämtliche Unterlagen zu diesem frustierenden Vorgang online, inklusive dem Anschrieben an die Leitlinienkonferenz der DEGAM:

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 Liebe Frau Wollny,

anbei übersende ich Ihnen die nach dem Praxistest überarbeitete Leitlinie Kopfschmerzmit folgenden Anhängen:

  1. Kommentar zu den Rückmeldungen des Praxistest
  2. LL Kopfschmerz Langfassung
  3. LL Kopfschmerz Kurzfassung
  4. Patienteninformation
  5. Expertenbeiträge:  Prof. Gerber
    Priv.-Doz. Dr. Metz
    Dr. Weinschütz
    Dr. Plato
  6. F 8 Medikamentenübersicht Akuttherapie Migräne
  7. F 9 Medikamentenübersicht Migräneprophylaxe
  8. Kopfschmerztagebuch
  9. MIPAS-Materialien

Außerdem nachfolgend die Geschichte der DEGAM-Leitlinie Kopfschmerz:

Der Auftrag für die Entwicklung der LL Kopfschmerzen wurde mir auf der Sitzung des Arbeitskreises Leitlinien der DEGAM am 17.3.1999 erteilt.

Am 8.5.2002 habe ich den  Erstentwurf auf einer Sitzung des Arbeitskreises Leitlinien vorgestellt. Der Arbeitskreis gab ein positives Votum ab und gab seine Zustimmung zum Paneltest.

Von August bis Dezember 2003 wurde der Paneltest durchgeführt.

Am 20.3.2004 habe ich die Version nach Paneltest vorgelegt. Ab diesem Datum hätte die Leitlinie in den Praxistest gehen können.

Unter Umgehung der Leitlinienkonferenz wurde der Praxistest erst von Oktober bis November 2006 durchgeführt und der Abschlussbericht am 7.2.2007 vorgelegt.

Ich habe die Leitlinie Kopfschmerz in einem Zeitraum von 3 Jahren mit großem Arbeitsaufwand allein erstellt. Die Rückmeldungen des Panel-Test habe ich ebenfalls eingearbeitet.

Meine Arbeit erfolgte ohne jede finanzielle Honorierung und ist von meiner Seite als Beitrag zur Verbesserung der Qualität der hausärztlichen Arbeit zu verstehen. Vergeblich habe ich immer wieder eine Durchführung des Praxistest angemahnt. Eine Umgehung der Leitlinienkonferenz war nicht in meinem Sinn.

Unter diesen Umständen bin ich nicht bereit zu akzeptieren, dass ich für die zeitliche Verzögerung und für die Umgehung der Leitlinienkonferenz verantwortlich gemacht werde.

Bevor ich meine Arbeit an der Leitlinie fortsetze, verlange ich eine offizielle Richtigstellung durch die Leitlinienkonferenz und bitte Sie, meine Nachricht allen Leitlinienmitgliedern und Paten zuzusenden.

 Ihr unten stehender Antrag wurde dem Arbeitskreis Leitlinien auf der letzten Sitzung am 19.9.07 vorgetragen, nachdem ich Ihre Email zuvor an die Mitglieder weitergeleitet hatte. Der Beschluss zu Ihrem Antrag lautete wie folgt: „Es wird einstimmig beschlossen, dass der AKLL die Leistung von Klas Mildenstein in Bezug auf die Erarbeitung der LL anerkennt und stellt hiermit richtig, dass die zeitliche Verzögerung als auch die Umgehung des Arbeitskreises bei der Durchführung des Praxistest nicht sein Verschulden sind.“ Dies ist auch im angehängten Protokoll der Sitzung nachzulesen.

Mit freundlichem Gruß

Dr. Mildenstein

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Zeugnis für den Lehrer

In unserer Praxis absolvieren neben Studenten der Medizinischen Hochschule Hannover von Zeit zu Zeit auch Medizin-Studenten aus den Niederlanden ein Praktikum. Im Rahmen dieses europäischen Austauschprogramms kam 2005 auch Herr  Helmich von Universität Nijmegen zu uns. Am Ende schrieb er Herr Mildenstein gar ein eigenes Zeugnis (hier auch als PDF aufrufbar):

1. Video der „Zukunft der Medizin“ online

Wir möchten unser Versprechen einlösen und alle Vorträge aus der Veranstaltung „Zukunft der Medizin“ als Video online verfügbar machen. Die Begrüßung durch Prof. Dr. Nils Schneider ist ab sofort bei Youtune zu finden:

Ein schöner Jahresabschluss

Zum Jahresende 2012, genauer am 12.12.12, fand an der Medizinischen Hochschule Hannover die Veranstaltung „Zukunft der Medizin“ statt. Abens haben wir in einer wunderbaren Athmosphäre den Tag im „Paradis“ ausklingen lassen. Während dessen wurde Herrn Mildenstein auch eine Danksagung des Präsidenten der MHH für 25 Jahre Lehrtätigkeit übergeben.

Anbei finden Sie einige Impressionen diese Tages:

Die Zukunft der Medizin am 12.12.2012

Anlässlich seiner 25-jährigen Lehrtätigkeit für die Medizinische Hochschule Hannover hat Herr Dr. Mildenstein in Zusammenarbeit mit dem Institut für Allgemeinmedizin der MHH eine Veranstaltung zur Zukunft der Medizin organisiert.

Als Referenten konnten bedeutende Größen des aktuellen Medizingeschehens gewonnen werden. Die Veranstaltung finden am 12.12.2012 im Hörsaal F der Medizinischen Hochschule Hannover statt, der Eintritt ist frei!

Weitere Informationen können Sie dem Flyer zu der Veranstaltung entnehmen.

Zukunft_der_Medizin_2012_Seite_1

Zukunft_der_Medizin_2012_Seite_2

Die ursprüngliche Druckversion des Flyers können Sie >> hier abrufen <<.

Leitlinie Kopfschmerz

Ich habe mit sehr viel persönlichem Einsatz an der DEGAM-Leitlinie Kopfschmerz gearbeitet. Leider ist es bis dato zu keiner Veröffentlichung gekommen, obwohl alle Vorarbeiten abgeschlossen wurden. Ich möchte daher an dieser Stelle meinen Unmut über diesen Zustand äußern und hier alle soweit angefertigten Dokumente der Öffentlichkeit zur Verfügung Stellen. Nachstehend finden Sie die E-Mail mit meiner Stellungnahme an den DEGAM-Leitlinien-Arbeitskreis.

Alle verfügrbaren Dokumente zu diesem Vorgang können sie hier herunterladen.

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Liebe Frau Wollny,

anbei übersende ich Ihnen die nach dem Praxistest überarbeitete Leitlinie Kopfschmerz

mit folgenden Anhängen:

  1. Kommentar zu den Rückmeldungen des Praxistest
  2. LL Kopfschmerz Langfassung
  3. LL Kopfschmerz Kurzfassung
  4. Patienteninformation
  5. Expertenbeiträge:  Prof. Gerber
    Priv.-Doz. Dr. Metz
    Dr. Weinschütz
    Dr. Plato
  6. F 8 Medikamentenübersicht Akuttherapie Migräne
  7. F 9 Medikamentenübersicht Migräneprophylaxe
  8. Kopfschmerztagebuch
  9. MIPAS-Materialien

Außerdem nachfolgend die Geschichte der DEGAM-Leitlinie Kopfschmerz:

Der Auftrag für die Entwicklung der LL Kopfschmerzen wurde mir auf der Sitzung des Arbeitskreises Leitlinien der DEGAM am 17.3.1999 erteilt. Am 8.5.2002 habe ich den  Erstentwurf auf einer Sitzung des Arbeitskreises Leitlinien vorgestellt. Der Arbeitskreis gab ein positives Votum ab und gab seine Zustimmung zum Paneltest. Von August bis Dezember 2003 wurde der Paneltest durchgeführt.

Am 20.3.2004 habe ich die Version nach Paneltest vorgelegt. Ab diesem Datum hätte die Leitlinie in den Praxistest gehen können.

Unter Umgehung der Leitlinienkonferenz wurde der Praxistest erst von Oktober bis November 2006 durchgeführt und der Abschlussbericht am 7.2.2007 vorgelegt.

Ich habe die Leitlinie Kopfschmerz in einem Zeitraum von 3 Jahren mit großem Arbeitsaufwand allein erstellt. Die Rückmeldungen des Panel-Test habe ich ebenfalls eingearbeitet. Meine Arbeit erfolgte ohne jede finanzielle Honorierung und ist von meiner Seite als Beitrag zur Verbesserung der Qualität der hausärztlichen Arbeit zu verstehen. Vergeblich habe ich immer wieder eine Durchführung des Praxistest angemahnt. Eine Umgehung der Leitlinienkonferenz war nicht in meinem Sinn.

Unter diesen Umständen bin ich nicht bereit zu akzeptieren, dass ich für die zeitliche Verzögerung und für die Umgehung der Leitlinienkonferenz verantwortlich gemacht werde.

Bevor ich meine Arbeit an der Leitlinie fortsetze, verlange ich eine offizielle Richtigstellung durch die Leitlinienkonferenz und bitte Sie, meine Nachricht allen Leitlinienmitgliedern und Paten zuzusenden.

Ihr unten stehender Antrag wurde dem Arbeitskreis Leitlinien auf der letzten Sitzung am 19.9.07 vorgetragen, nachdem ich Ihre Email zuvor an die Mitglieder weitergeleitet hatte. Der Beschluss zu Ihrem Antrag lautete wie folgt: „Es wird einstimmig beschlossen, dass der AKLL die Leistung von Klas Mildenstein in Bezug auf die Erarbeitung der LL anerkennt und stellt hiermit richtig, dass die zeitliche Verzögerung als auch die Umgehung des Arbeitskreises bei der Durchführung des Praxistest nicht sein Verschulden sind.“ Dies ist auch im angehängten Protokoll der Sitzung nachzulesen.

Mit freundlichem Gruß

Dr. Mildenstein